BMW K 1600 GTL Exclusive (links) vs. Harley-Davidson Ultra Limited.
BMW K 1600 GTL Exclusive (links) vs. Harley-Davidson Ultra Limited. © Richard A. Meinert

Maxi-Tourer

K 1600 GTL vs. E-Glide

Von Dimitri Hüppi
10.01.2015

BMW K 1600 GTL Exclusive und Harley-Davidson Electra Glide Ultra Limited: Ein Ziel – zwei Wege.

Sie sind die Top-Touring-Bikes von BMW und Harley-Davidson: die K 1600 GTL in der Exclusive-Ausführung und die FLHTK Electra Glide Ultra Limited, die im Rahmen des Rushmore-Projekts diverse Optimierungen erfahren hat. Was die beiden Maschinen eindeutig verbindet, ist die Idee des möglichst luxuriösen Reisens auf zwei Rädern sowie der fast identische Preis: Für die BMW sind 30 750 Franken fällig, für die Harley in der hier gezeigten Zweifarbenlackierung 32 700. Auf den ersten Blick wär's das mit den Gemeinsamkeiten schon gewesen – erst recht angesichts der für Töff zentralen Facts zu Antrieb und Power: moderner Sechszylinder-Reihenmotor mit 160 PS Leistung und 175 Nm Drehmoment auf der deutschen – zwar aufgefrischter, aber immer noch klassischer V2 mit lediglich 87 PS und 138 Nm auf der amerikanischen Seite.

Trennen die beiden also wirklich Welten? Und wenn ja, ist dann eine der beiden die bessere Tourerin, oder schliesst sich ein derartiges Urteil grundsätzlich aus? Wir haben uns die beiden Dickschiffe auf einer Zweitagestour genauer angeschaut und auf Autobahn wie Landstrasse ihre Qualitäten und Schwächen ausgemacht. So viel vorweg: Im direkten Vergleich hat jede ihre Trümpfe, die sie gegenüber der Mitbewerberin ausspielen kann …

Gleiten auf der Autobahn

Unsere Tour starten wir im Raum Zürich, wo wir gleich mal auf die Autobahn A1 Richtung Bern auffahren. Erstes Ziel ist das Moto Center Thun in Steffisburg BE. Dort dehnen wir unseren Testerdrang auf eine Cardo-Gegensprechanlage (von Helm zu Helm bzw. von Bike zu Bike) aus.

Bereits auf der Autobahnauffahrt versucht sich die BMW ein erstes Mal in diesem Vergleich als Leaderin abzusetzen. Eben waren beide Bikes noch dicht hintereinander. Doch dann – die Beschleunigungsspur vor uns ist frei – erschallt von vorn ein mächtiges Röhren aus den Doppelschalldämpfern mit je drei Endöffnungen, und die K zieht davon. Die Ultra will mit voll geöffneter Drosselklappe und einer für den Fahrer genauso spektakulären Soundkulisse, die aber stärker aus dem neu designten Luftfilter als aus dem Doppelauspuff schallt, den Anschluss finden. Für normales Einfädeln auf den "Highway" hätte der zuvor gewählte Gang zwar gereicht, jedoch nicht für einen solch unvorbereiteten Verfolgungssprint. Also mit deutlich vernehmbarem Klack runterschalten und auf mehr Schub des 1700er-Motors hoffen, der im Bereich der Auslassventile nun wassergekühlt ist. Die Drehzahlnadel eilt erneut nach oben und lässt kurz darauf die 5000er-Marke hinter sich, an welcher der Twin Cooled Twin Cam die maximale Power ans Hinterrad schickt.

Gangwechsel sind auf der BMW fast schon fakultativ, und sie laufen etwas geschmeidiger ab. Apropos geschmeidig: Seit die Münchner die Lager der Getriebeeingangswelle und den Schwingungsdämpfer auf der Getriebeausgangswelle überarbeitet haben, ist auch das nervige Lastwechsel-"Klonken" passé!

Automatisches Tempo

Wir gleiten eine ganze Weile dahin – eine Disziplin, die unsere Reisesofas perfekt beherrschen. Hier besonders wichtig: der Tempomat. Die Regler funktionieren einwandfrei; nur mit dem obligatorischen Deaktivieren des Systems beim Verzögern haperte es an unserer Test-Harley etwas: Als wir die Bremse nur leicht, aber dennoch spürbar betätigten, blieb der Tempomat weiterhin aktiv und versuchte den Speed zu halten. Erst bei stärkerem Eingreifen ging der Temporegler in den Bereitschaftsmodus zurück. Dieser Makel dürfte sich aber via Justierung des Kontaktgebers am Bremshebel leicht beseitigen lassen.

Besonders erfreulich auf der Ultra Limited ist dagegen die extrem entspannte Sitzposition, die sie ihrem Fahrer auf langen, gleichmässigen Etappen bietet. Das Polster ist Harley-typisch ultrabequem. Wie ein gediegener Sessel nimmt es des Fahrers Gesäss auf und stützt es rundum. Auf den langen und breiten Trittbrettern, die dank dickem Gummikissen effizient Vibrationen eliminieren, geniessen die Füsse grösstmögliche Bewegungsfreiheit. Der entsprechend frei wählbare Kniewinkel bleibt so stets natürlich und offen.

Auf der GTL Exclusive nimmt man in einer weitaus aktiveren Manier Platz. Der Sitz ist viel schlanker und an den Flanken sportlich zum Rahmen hin abfallend, doch bietet auch er besten Komfort. Der Kniewinkel hingegen fällt deutlich enger aus, denn die Füsse wandern beim Losfahren nach hinten statt wie bei der Harley nach vorne. Und sie ruhen hier auf konventionellen Rasten, die aber tourertypisch breit und ebenfalls dick gepolstert ausfallen.

Dem Sporttouring-Anspruch entsprechend neigt sich der Oberkörper auf der BMW leicht nach vorn. Und das, obschon die GTL im Vergleich zu ihrer Schwester K 1600 GT klar touristischer ausgelegt ist – etwa durch einen weiter nach hinten gezogenen Lenker und einen tiefer angeordneten Sattel (750 statt 810 bzw. 830 mm). "In" der Harley dagegen nimmt man 740 mm über dem Asphalt eine richtig cruisertypische Haltung mit aufrechtem bis leicht gekrümmtem Rücken ein.

Fest gegen variabel

Windschutzscheiben gibt's selbstverständlich bei beiden Tourern. Neu verfügt diejenige der Ultra Limited über einen Luftkanal am unteren Rand, der in geöffnetem Zustand die Verwirbelungen am Helm deutlich reduziert. Dadurch, dass die Scheibe an sich nicht variabel ist, liegt ihre Oberkante je nach Körpergrösse bzw. Sitzhaltung genau im Sichtfeld. Allein vor diesem Hintergrund wäre eine minimale Verstellmöglichkeit der ganzen Scheibe nach oben oder nach unten, wie etwa an der Honda Gold Wing, wünschenswert.

Da geht die K mit besserem Beispiel voran. Per Wippschalter lässt sich das von Grund auf viel grossflächigere Plexiglas stufenlos aufstellen. Und zwar so steil, dass selbst auf Autobahnfahrt nahezu kein Wind auf des Fahrers Brust und die Vorder- oder Oberseite des Helms trifft. Entsprechend drastisch reduziert sich auch das Windgeräusch. Allerdings tritt in der Steilstellung der Effekt auf, dass der überströmende Luftzug von hinten angesäuselt kommt und am Nacken für eine kühle Brise sorgt. Damit können wir aber leben, schliesslich fahren wir ja doch noch Motorrad und kein windtechnisch völlig abgeschottetes Cabrio.

Was wir an der BMW-Scheibe jedoch als Mangel empfunden haben: Da sind weder Memory-Stellungen noch die Funktion, die Scheibe mit einem Tastendruck in ihre tiefste Stellung zu bringen, wie man das von Fensterhebern im Auto kennt, vorhanden. Manch einer wird die Scheibe zwecks besserer Sicht wohl absenken wollen, wenn er etwa von der Autobahn abfährt und sich im Langsamverkehr einen Überblick verschaffen möchte. Da lassen sich Helmvisiere schliesslich auch in einer Sekunde hochklappen.

Auch die übrigen Verkleidungsteile sind auf beiden Bikes grundverschieden. Das deutsche Krad ist unterhalb des Sichtfelds ebenfalls klar im Sporttourer-Trimm gehalten. Will heissen, Front- und Seitenverkleidung bilden eine Einheit bzw. gehen nahtlos ineinander über. So strömt der Wind nicht nur effektiv am Lenker und somit an den Händen, sondern auch an den Beinen vorbei, die satt an Tank und Rahmen anliegen. Trotz spektakulärerer Optik hat hier der Ultra-Saurus ein wenig das Nachsehen. Oberkörper und Hände befinden sich hier durch die (schlanker gewordene) Batwing-Verkleidung zwar ebenso in windstillem Gebiet, aber an den Beinen zieht es auch dann leicht, wenn in den Beinschilden die Lüftungsklappen unterhalb der kleinen Wasserkühler geschlossen sind. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird dies in grosser sommerlicher Hitze aber sogar zum Vorteil!

An unseren Testtagen war es sonnig, aber morgens und abends kühl. Hier schätzten wir an beiden Luxus-Linern die Heizgriffe. Eine Sitzheizung hat nur die BMW, und zwar sogar für den Sozius, bei dem auch noch der Rücken gewärmt wird. Allerdings lässt sich über die Bedienung streiten. Sowohl für die Sitz- als auch für die Griffheizung, die man womöglich öfter mal spontan ein- und wieder ausschaltet, muss sich der Fahrer der BMW per Wählrad im Bildschirm-Menü durchdrehen und -drücken. Hier finden wir den simplen Drehschalter am Lenkerende der Harley eindeutig praktischer.

Unterhaltung garantiert

Als wir unser erstes Ziel in Steffisburg erreichen, sind wir beide entspannt und in voller Vorfreude auf den restlichen Testtag nach dem Mittagessen. Wir sind übrigens trotz eher öder Autobahnfahrt beide gut unterhalten worden. Den Soundsystemen sei Dank! Radio ist bei beiden Bikes Standard, ebenso die Koppelungsmöglichkeit mit einem Smartphone via Bluetooth bzw. Kabel. So hat man Zugriff auf seine gesamte Lieblingsmusik. Allerdings gibt es auch hier wieder Unterschiede. Diesmal ist der Harleyfahrer im Vorteil: Er geniesst eindeutig eine bessere Soundqualität, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten. Die "Boom! Box 6.5 GT" der Limited verspricht nicht zu viel.

Als es am Nachmittag auf die Landstrassen rund um den Schallenberg geht, scheint das Rennen bereits im Vorfeld entschieden zu sein. Schliesslich hat die K 1600 GTL nicht nur eine überlegene Motorleistung, sondern auch eine viel grössere Schräglagenfreiheit.

Flink gegen stabil

Bereits auf normalen Strassen fällt auf, dass das Fahrwerk der BMW viel agiler ist. Im direkten Vergleich scheint sie geradezu hyperaktiv zu sein gegenüber der stoisch in der Spur bleibenden Harley. Doch die Country-Lady bleibt der feschen Münchnerin hinauf zur Töff-Beiz auf dem Schallenbergpass stets dicht auf den Fersen. Selbst in und aus den Spitzkehren heraus. Und es dauert ganz schön lange, bis das Unvermeidbare dann doch eintritt und der Vordermann genüsslich und mit hörbarer Genugtuung zur Kenntnis nimmt: Die ultratiefe, ultraschwere Limited setzt auf. Deutlich spür- und hörbar zeichnet der Trittbretthalter eine Linie in den Asphalt. "Haha!", lautet der alles sagende Kommentar via Intercom von vorne. Hier muss man allerdings anfügen, dass mit wenigen Ausnahmen alle anderen Harleys schon viel früher gekratzt und der K nach zwei Kurven gar nicht mehr hätten folgen können.

Selbst beim Verzögern braucht sich die E-Glide mit ihren mit ABS verlinkten Brembo-Stoppern nicht zu verstecken. Bremst man hier vorne, verzögert die hintere Scheibe bis zu 30 Prozent mit und umgekehrt. Dennoch gehen die Brembos der K teilintegral (Vorderbremse aktiviert auch Hinterbremse) und mit ABS energischer ans Werk und bieten einen besser definierten Druckpunkt. Dies trifft insbesondere in Bezug auf die hintere Scheibe der Harley zu. Doch einmal an deren Stopper gewöhnt, lässt man sich auch bergab nicht abhängen.

Wechselkurven meistert die Exclusive unbeeindruckt. Sie reagiert bereits auf minimste Impulse des Fahrers. Die Limited, die neu über eine dickere 49-mm-Gabel und robustere Lenkkopflager verfügt, will etwas gröber angefasst werden. Und im forschen Zickzack neigt sie ein wenig zum Schaukeln. Keinesfalls beunruhigend! Doch ist ihr Fahrwerk trotz Luftunterstützung, mit der es sich durch Zupumpen oder Ablassen von Luft (Ventil zwischen Schutzblech und Koffer) härter oder weicher abstimmen lässt, deutlich trivialer als das der Deutschen. Dieses lässt sich vollelektronisch an die jeweilige Situation anpassen.

Wer macht die Nacht zum Tag?

Als auf dem Weg zu unserem Hotel langsam die Nacht hereinbricht, kommt es zu einem weiteren Duell: die neuen, als Meilenstein angekündigten Harley-Davidson-Scheinwerfer namens "Daymaker" (zu Deutsch Tag-Macher) mit LED-Technologie gegen das bereits bekannte und vielfach gerühmte adaptive Kurvenlicht der K 1600 mit Xenon-Strahl.

Wieder einmal begeistert die Innovation aus Deutschland, bei welcher der Lichtstrahl mit Hilfe eines beweglichen Spiegels in Kurven hinein- und nicht in die Botanik hinausgeschickt wird. Einfach nur genial! Rein optisch – sprich aus Sicht des Gegenverkehrs – macht die Harley genauso viel her. Doch leider trügt der Schein. Am hellsten sind hier die beiden Zusatzscheinwerfer. Sie tragen den Namen Daymaker zwar zurecht, doch endet der Tag bedauerlicherweise schon etwa zehn Meter vor dem Bike. Jedenfalls mit der uns überreichten Höheneinstellung. Das ganz normale Abblendlicht zündet im Vergleich dazu eher mässig hell und nicht allzu breit. Es verschwindet beinahe, wenn die Zusatzleuchten in Betrieb sind. Und das Fernlicht enttäuscht ebenso. Es wirft einen viel zu kleinen Lichtkegel in die Nacht. Ganz im Gegensatz zum konventionellen Halogen-Beam der BMW.

Negativ an beiden Bikes erschien uns ferner die Bedienung sämtlicher Knöpfe in Dunkelheit. Es sind inzwischen so viele Tasten und Drücker an beiden Lenkerenden vorhanden – wieso sind diese nicht be- oder hinterleuchtet? Das wäre hier weit mehr als ein Styling-Gag. Schliesslich kommen wir trotz unbeabsichtigtem Warnblinken und verzweifeltem Auf- und Abblenden gut an unserem Hotel an.

Die Rückreise am nächsten Tag bringt insbesondere drei weitere Erkenntnisse. Erstens: Der Sechszylinder der BMW hat einen geringeren Verbrauch als der V2 der Harley: 5,6 gegenüber 6,1 Litern. Zweitens: Beide Bikes verfügen, hauptsächlich durch ihre Navigations- und Unterhaltungssysteme, über so viel Elektronik, dass zwei Fahrtage nicht reichen, um alles zu verstehen und (blind) bedienen zu können. Wir raten dringend: im Stand üben! Drittens: Die Frage nach dem besseren Tourer ist nicht zu beantworten. Denn jeder, der ehrlich ist, muss sagen: Diese zwei Bikes trennen wirklich Welten, trotz allem. Entweder man verliebt sich in den V2-Rumble oder man schätzt die Perfektion in der deutschen Ingenieurskunst.

Fazit

K 1600 GTL Exclusive oder Electra Glide Ultra Limited? Beide haben ihre Reize und Stärken. Die K beweist mit ihrem frechen Doppelauspuff, der ein imposantes Fauchen ins Freie lässt, dass Emotionen trotz technischer Perfektion und kultiviertem Verbrauch möglich sind. Und die Limited wieselt wie fast keine andere Harley durchs Geränk.

 

BMW K 1600 GTL Exclusive

Hubraum: 1649 ccm 
Leistung: 160,5 PS bei 7750/min 
Gewicht: 360 kg fahrfertig 
Preis: 30 750 Franken 
Verkehrsabgabe: 60 bis 510.30 Fr./Jahr 
Tankvolumen: 26,5 l
Schrittbogenmass: 1770 mm
Lenkerinnenbreite: 540 mm


Motor und Fahrwerk 

Motor: Flüssigkeitsgekühlter Reihensechszylinder-Viertakter, DOHC (Kette), 4 Ventile/Zylinder, Bohrung × Hub 72 × 67,5 mm, Verdichtung 12,2. Drei Fahrmodi, Traktionskontrolle; hydr. Mehrscheibenkupplung im Ölbad, 6 Gänge, Kardan; 160,5 PS bei 7750/min, 175 Nm bei 5250/min 

Fahrwerk: Alu-Brückenrahmen, Doppellängslenker (BMW Duolever), Alu-Einarmschwinge (BMW Paralever), Zentralfederbein mit verstellbarer Federvorspannung; vorne Doppelscheibenbremse ∅ 320 mm, Vierkolbenzangen, hinten Scheibenbremse ∅ 320 mm, Zweikolbenzange (teilintegral), ABS; Aluminium-Gussräder; Bereifung 120/70-17 und 190/55-17 


Auf den Punkt gebracht: Die Exclusive-Ausführung der GTL vereint diverse technische Raffinessen mit einem Maximum an Luxus auf zwei Rädern. 


+ Seidenweicher, souveräner Motor 
+ Keyless-Bedienung, Zentralverriegelung 
+ Berganfahrhilfe (autom. Rückrollstopp) 
– Cockpit-Verglasung spiegelt teilweise 
– Cockpit-Knöpfe nicht beleuchtet 
– Lautsprecher bei höherem Tempo


Motor ***** 
Bremsen**** 
Fahrwerk **** 
Ergonomie **** 


Import 

BMW (Schweiz) AG, Industriestrasse 20,  8157 Dielsdorf, Tel. 058 269 18 18,  www.bmw-motorrad.ch

 

H.-D. E-Glide Ultra Limited

Hubraum: 1690 ccm 
Leistung: 87 PS bei 5010/min 
Gewicht: 414 kg fahrfertig 
Preis: 33 500 Franken 
Verkehrsabgabe: 60 bis 510.30 Fr./Jahr 
Tankvolumen: 22,7 l
Schrittbogenmass: 1800 mm
Lenkerinnenbreite: 640 mm


Motor und Fahrwerk 

Motor: Luft-/wassergekühlter 45-Grad-V2-Viertakter, zwei untenliegende Nockenwellen (Stösselstangen), 2 Ventile/Zylinder, Bohrung × Hub 98,4 × 111,1 mm, Verdichtung 10. Keine Fahrmodi, hydraulische Mehrscheibenkupplung im Ölbad, 6 Gänge, Riemen; 87 PS bei 5010/min, 138 Nm bei 3750/min 

Fahrwerk: Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, 49-mm-Teleskopgabel (nicht einstellbar), Dreiecksschwinge aus Stahl, zwei Federbeine, verstellbare Federbasis; vorne Doppelscheibenbremse ∅ 300 mm, Vierkolbenzangen, hinten Scheibenbremse ∅ 300 mm, Vierkolbenzange, Kombibremse, ABS; Leichtmetall-Gussräder; Bereifung 130/80-17 und 180/65-16  Abmessungen 


Auf den Punkt gebracht: Die E-Glide hat eine lange Tradition. Und die wiegt auf, was ihr in technischer Hinsicht anderen gegenüber fehlt. 


+ Kultiger Motor mit kultigem Klang 
+ Elegant untergebrachte Wasserkühler 
+ Neue One-Touch-Kofferverschlüsse 
– Klappe dämmt ab 2000/min den Bass 
– Unser Test-V2 tropfte nach kurzer Standzeit Öl 
– Windschutzscheibe nicht regulierbar 
– Daymaker-Abblend- und Fernlicht mit uns überreichter Einstellung


Motor **** 
Bremsen*** 
Fahrwerk *** 
Ergonomie ***** 


Import 

Harley-Davidson Switzerland GmbH, Buckhauserstrasse 26, 8048 Zürich;  www.harley-davidson.com

 

Hier kommt was - die üppigen Dimensionen widerspiegeln Prestige und Gelassenheit. Hier kommt was - die üppigen Dimensionen widerspiegeln Prestige und Gelassenheit. © Richard A. Meinert
Übersichtliches Cockpit an der GTL, jedoch mässig entspiegelt. Übersichtliches Cockpit an der GTL, jedoch mässig entspiegelt. © Richard A. Meinert
Informativ, übersichtlich, gut entspiegelt. Informativ, übersichtlich, gut entspiegelt. © Richard A. Meinert
Viel Arbeit für die linke Hand. Viel Arbeit für die linke Hand. © Richard A. Meinert
Weniger kann auch mehr sein. Weniger kann auch mehr sein. © Richard A. Meinert
Brembo-Scheibenbremsen mit ABS. Brembo-Scheibenbremsen mit ABS. © Richard A. Meinert
Auch hier Brembo-Stopper mit ABS. Auch hier Brembo-Stopper mit ABS. © Richard A. Meinert
Souveräner Sechszylinder. Souveräner Sechszylinder. © Richard A. Meinert
Twin Cooled High Output Twin Cam 103 mit Kühlern in den Beinschilden. Twin Cooled High Output Twin Cam 103 mit Kühlern in den Beinschilden. © Richard A. Meinert
Zwei Integralhelme passen in das Topcase - die Radio-Folienantenne befindet sich im Deckel. Zwei Integralhelme passen in das Topcase - die Radio-Folienantenne befindet sich im Deckel. © Richard A. Meinert
Das flach wirkende Tour-Pak schluckt zwei Integralhelme. Das flach wirkende Tour-Pak schluckt zwei Integralhelme. © Richard A. Meinert
Die unterschiedlichen Beinhaltungen stechen in dieser Ansicht sofort ins Auge. Die unterschiedlichen Beinhaltungen stechen in dieser Ansicht sofort ins Auge. © Richard A. Meinert
Zweimal Doppelendrohre. Zweimal Doppelendrohre. © Richard A. Meinert
Elektronisches Zündschloss bei der BMW. Elektronisches Zündschloss bei der BMW. © Richard A. Meinert
Auch der Limited-Schriftzug am Kotflügel vorn schillert im Sonnenlicht in den Regenbogenfarben. Auch der Limited-Schriftzug am Kotflügel vorn schillert im Sonnenlicht in den Regenbogenfarben. © Richard A. Meinert