BMW R 1200 GS Adventure (links) vs. KTM 1290 Super Adventure.
BMW R 1200 GS Adventure (links) vs. KTM 1290 Super Adventure. © Ulf Böhringer / Ula Serra

Auf die harte Tour

GS Adv. gegen Super Adventure

Von Ulf Böhringer
30.09.2015 11:09:20

Muss sich die etablierte BMW R 1200 GS Adventure vor der neuen KTM 1290 Super Adventure fürchten?

Für den Vergleich zwischen den momentan wohl anspruchsvollsten Adventure-Töff von BMW und KTM steht eine harte Tour bevor: Vom Start im spanischen Tarifa, dem südlichsten Zipfel Europas, sind in viereinhalb Tagen mehr als 2400 Kilometer bis zur französischen Grenze zurückzulegen. Anspruchsvolle Bergstrassen, extrem kurvenreiche Küstenabschnitte, schnelle Landstrassen-Etappen und auch lange Autobahnfahrten gehören dazu. Das Ergebnis überrascht.

Die ersten 315 km zum Anwärmen

Mittwoch, 1. April: Um 15.30 Uhr starten wir in Malaga die beladenen Töff; an beiden sind Koffer und Topcase montiert. 163 km sind es entgegen der eigentlichen Reiserichtung bis Tarifa; der Hohe Atlas grüsst über die Meerenge von Gibraltar nach Europa. Auf der südspanischen Autobahn schnurren beide Töff genüsslich dahin. Doch während der BMW-Pilot selbst bei 150 noch einen vorzüglichen Windschutz geniesst und sich über ein denkbar leicht verstellbares Windschild freut, muss der KTM-Fahrer lästige Turbulenzen am Endurohelm erdulden, und zwar unabhängig davon, in welcher Position das Windschild arretiert ist. Spätere Versuche zeigen: Helme ohne Schild reduzieren das Problem, beseitigen es aber nicht.

Während in Tarifas Hafen der Fähr-Katamaran nach Tanger/Marokko losmacht, starten die Zweizylinder zum zweiten Mal. Es ist 18 Uhr, bis Ronda (723 m hoch) sind noch 152 km zurückzulegen. Schon bald sind wir auf praktisch verkehrsfreien Nebenstrassen bergwärts unterwegs. Der KTM-V2 begeistert durch sein spontanes Ansprechen aufs Gas und seine Drehfreude. Von der Kraft der bis zu 160 Pferde ganz zu schweigen. "Ein Wahnsinns-Motor", sagt Rudi. Der BMW-Boxer fällt gegen diesen exzellenten Töffmotor in der Emotionen-Wertung zwangsläufig ab, punktet aber bei niedrigeren und mittleren Drehzahlen: Seine Fahrbarkeit zwischen knapp unter 2000 und 5500/min ist so gut wie perfekt. In Verbindung mit dem in beiden Richtungen aktiven Quickshifter und dem sehr prägnanten Auspuffsound stellt sich dann aber doch ein emotionales Patt ein. Enttäuschend bei der BMW sind beim Fahren ohne Ohrstöpsel unüberhörbare mechanische Geräusche aus dem Maschinenraum (Zahnradmahlen des Getriebes und zudem bei niedrigen Drehzahlen ein rhythmisch an- und abschwellendes Mahlen); bei der KTM stören zwitschernde und klackernde Geräusche, die aus dem Vorderbau zu kommen scheinen.

Ein zweiter andalusischer 547-km-Mix

Donnerstag, 2. April: Auf der extrem kurvenreichen andalusischen Regionalstrasse 397 zwischen Ronda und Marbella setzen sich die Test-Töff perfekt in Szene. Auf gutem Asphalt überzeugen beide Fahrwerke, wobei die KTM etwas agiler (nervöser) erscheint und die handlichere BMW Kurven souveräner absolviert. Den Gewichtsunterschied von 35 kg zur KTM (264 kg plus Gepäck) egalisiert die BMW (280 kg plus Gepäck). Beide Reifen – Michelin Anakee auf der GS, Conti Trail Attack auf der KTM – schieben in Verbindung mit dem Supergrip der spanischen Strassen die Limits weit nach oben. Die Pneus werden bis zur Schulter beansprucht, ohne dass die Bikes aufsetzen.

Die 118 km Autobahn zwischen Marbella und Nerja fahren wir schneller – und erschrecken: Rudi beim Fahren der KTM, ich beim Zuschauen im Sattel der hinterherfahrenden BMW. Die 1290 Super Adventure pendelt ab etwa Tacho 170 um die Längs- und Hochachse in einer Art, wie man das von modernen Töff nicht mehr kennt. Zudem lässt sich das Pendeln weder durch Bremsen noch Gaswegnehmen beenden. Erst unter 130 km/h ist der Spuk vorbei. Klar, KTM beschränkt die Zuladung in den Koffern auf 10 Kilo (wurde von uns befolgt) und empfiehlt maximal 150 km/h. Wer dies beherzigt, fährt stets sicher. Aber braucht man dafür eine 160-PS-Rakete? Ab 170 km/h tritt das Pendeln im Verlauf des Tests immer auf, teils beginnt es aber auch schon bei knapp über 150 km/h – im Windsog von Sattelschleppern zum Beispiel. Die BMW dagegen fährt auch voll bepackt ungerührt ihr Spitzentempo von GPS-gemessenen 215 km/h.

539 km auf Bergstrecken

Freitag, 3. April: Kann man auf höchst anspruchsvollen Bergstrecken wie der Passstrasse auf den 1860 m hohen Velefique, nahe der Rennstrecke von Almería gelegen, mit der 160 PS starken KTM der 35 PS schwächeren BMW davonfahren? Totaler Einsatz beider Fahrer, es gibt jedoch wegen der kurzen Geraden keinen Sieger. Der aus Kehren stets druckvoll antretende Boxer in Verbindung mit dem Quickshifter gleicht die Mehrleistung des KTM-V2 beinahe aus. Beide Traktionskontrollen arbeiten vorzüglich. Leicht davonziehen kann die KTM nur in unbekoffertem Zustand jenseits von 140 km/h. Beide Radial-Doppelscheibenbremsen gefallen subjektiv sehr gut; das Kurven-ABS der KTM darf freilich als Vorteil gelten. Den büsst sie bei der reinen Bremswirkung jedoch wieder ein: Der Bremsweg der GS ist im ABS-Regelbereich signifikant kürzer. Zudem verhindert der BMW-Telelever das Eintauchen der Front. Bei Ortsdurchfahrten fällt auf, dass die KTM unter 2500/min zum Konstantfahrruckeln neigt.

557 km nach Katalonien

Samstag, 4. April: Von Benidorm führt die Route heute durchs Hinterland bis ins Montsant-Gebirge bei Tarragona. Der Sitzkomfort auf beiden Töff ist auch auf Marathon-Etappen ausgezeichnet. Während der KTM-Fahrer sich trotz ganz nach hinten gerücktem Lenker leicht nach vorne beugen muss, um die sonst ausgestreckten Arme ein wenig abwinkeln zu können, ergibt sich diese aktivere Sitzposition auf der BMW ganz automatisch; ihr Lenker ist zudem 30 mm breiter. Im Vorteil ist der Bayern-Dampfer auch in anderen ergonomischen Belangen: Die Schalterbetätigungen sind logischer und einfacher, das Bordcomputer-Menü der KTM ist arg verschachtelt, seine Anzeige textüberfrachtet. Für das Einschalten der Heizgriffe beispielsweise sind im günstigsten Fall sechs Betätigungen von zwei Tasten erforderlich; auf der BMW genügt eine. Dafür könnte die Geschwindigkeitsanzeige der GS leichter ablesbar gestaltet sein. Bei der KTM fällt dafür die Tankanzeige sehr unangenehm auf: Die Anzeige der Restreichweite bleibt im viel zu früh aktivierten Reservebereich beispielsweise bei 50 km "stecken", um dann beim Tankstopp abrupt auf 0 km zu wechseln.

Die letzten 458 km nach Figueras

Sonntag, 5. April: Auf den teils weniger guten Strassen im Montseny-Gebirge fällt das KTM-Fahrwerk ein zweites Mal negativ auf: Die semiaktiv angesteuerte USD-Gabel ist offenbar überfordert: Mehrfach verliert das Vorderrad beim Überfahren harter Fugen bei Geradeausfahrt und in Schräglage den Bodenkontakt; das System klackert dabei teils so laut, dass der folgende BMW-Fahrer es hören kann. Andere Dämpfungsmodi als Street machen die Sache eher schlechter. Der Vorderbau ist auf nicht perfektem Untergrund fast ständig wippend in Bewegung. Das semiaktive Federbein – wir fahren wegen der recht hohen Zuladung zumeist mit Zwei-Personen-Vorspannung – macht seine Sache dagegen gut. Die BMW überrollt diese Art "Schikanen" ungerührt.

Nach insgesamt 2416 km Fahrt kommen wir um 21.37 Uhr dicht an der spanisch-französischen Grenze nahe Figueras an der Küste an. Zeit für die Verbrauchsbilanz: Die BMW benötigte angesichts unserer teils sehr engagierten Fahrweise 6,5 l Super/100 km, die KTM 6,9. Allerdings zeigte sich, dass der KTM-Wegstreckenzähler und der Tacho drei Prozent schneller laufen als bei der BMW, was bei gleicher Distanz 7,1 Liter/100 km bedeutet. Die Schwankungsbreite liegt bei der BMW zwischen 5,4 und 7,2 Liter, bei der KTM zwischen 6,0 und 7,9 Liter.

Zeit auch für die Mängel-Bestandsaufnahme: Die BMW funktioniert rundum tadellos, was man von der KTM nicht sagen kann. Wegen des Verlustes einer Schraube ist die Kunststoffblende am Auspuff gelöst und auf einer Autobahnetappe verschmort. Zudem lässt sich der Deckel des rechten Koffers während der gesamten Tour nur mit grossem Nachdruck schliessen; der Koffer-Demontagetest ist enttäuschend, weil sich der Zündschlüssel im rechten Kofferschloss gar nicht, im linken nur wenige Grad drehen lässt. Ansonsten gefällt das 99 cm breite KTM-Koffersystem gut. Die von Touratech stammenden BMW-Alukoffer (101 cm) sind insgesamt funktioneller.

Das Fazit ist aus KTM-Sicht ernüchternd: Während man im Motorenkapitel dominiert, verfehlt die Super Adventure in allen anderen Kapiteln ihren "Super"-Anspruch. Das Finish des über 22?000 Franken kostenden Töff ist zwar gut und die Anmutung des Gesamtfahrzeugs wertig, doch die Verarbeitung noch nicht top. Das KTM-Fahrwerk kann dem der BMW nicht das Wasser reichen, der Bremsweg ist im Notfall zu lang, der mässige Windschutz trübt das Vergnügen an langen Reisen, und der Bordcomputer nervt durch unplausible Anzeigen (Benzinstand) und umständliche Bedienung (z.B. Wechsel von LED-Tagfahrlicht zu Abblendlicht nur über "Settings"). Wer bei Nebel (vom Lichtsensor nicht als Sichtbeeinträchtigung erkannt) nicht stoppt und eingreift, wird vom Gegenverkehr nur schlecht wahrgenommen. Der BMW-Sensor ist sensibler, zudem gibt’s einen Umschaltknopf. Einmal drücken reicht.

Nein, die BMW R 1200 GS Adventure muss sich nicht fürchten. Ausser KTM arbeitet an seinem Reise-Flaggschiff schleunigst nach, dann könnte es für die Bayerische doch noch gefährlich werden.

 

Fazit

2400 intensive Kilometer auf unterschiedlichsten Strassen bringen gnadenlos die Wahrheit ans Licht: Der Mythos GS ist im Falle der Adventure kein Mythos, sondern real. Sie besticht durch die Summe ihrer vielen sehr guten Eigenschaften, verliert jedoch im Motorenkapitel gegen den begeisternden KTM-V2, der sagenhaften Druck aufbaut und dennoch gute Laufkultur bietet. Schade nur, dass die KTM bei Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Verbrauch Federn lässt.

 

Elektronik-Features ohne Ende

Sowohl die BMW R 1200 GS Adventure als auch die KTM 1290 Super Adventure sind grossvolumige und bärenstarke Reiseenduros mit extrem viel Elektronik an Bord: Beide weisen in der von uns gefahrenen Version nicht nur Ride-by-Wire, also E-Gas, auf, womit im Falle der Test-Töff nicht nur mehrere Motor-Mappings (BMW fünf, KTM vier) und ein Tempomat möglich sind, sondern auch eine mehrstufige elektronische Traktions- sowie eine Reifendruckkontrolle, dazu ein abschaltbares, mit den diversen Fahrprogrammen verknüpftes ABS sowie ein semiaktives Fahrwerk. Es finden sich aber auch Unterschiede.

Die BMW gefällt mit Voll-LED-Licht und Schaltassistent

Das separat zu bestellende LED-Scheinwerfersystem der GS Adventure liefert sowohl bei Abblend- wie auch bei Fernlicht eine dem Halogenlicht überlegene Fahrbahnausleuchtung, dazu die LED-Zusatzscheinwerfer – echtes Flutlicht! Der Schaltassistent ist ein vergnügliches Accessoire, das in beiden Richtungen funktioniert: hoher Spassfaktor! Einzigartig auf dem Markt ist momentan noch, dass im schlüssellosen Startsystem "Keyless Ride" auch die Tankdeckel-Entriegelung enthalten ist. Wenn schon, denn schon, meinen wir.

Die KTM besticht mit Kurven-ABS und LED-Kurvenlicht

Bei der KTM wird die Motorcycle Stability Control (MSC) von Bosch verbaut, die dank ihres Kombinations-ABS auch einen Blockadeschutz beim Bremsen in Schräglage umfasst. Die Daten des Schräglagensensors steuern zudem das LED-Kurvenlicht; ab 10° Schräglage beginnen die Lichtspiele mit der obersten LED, bei 20° und 30° schalten sich die weiteren LED-Gruppen zu. Pfiffig gelöst und auf kurvenreichen Strecken in stockfinsterer Nacht ein Plus. Die Hill Hold Control schützt den Töff am Berg vor dem ungewollten Losrollen nach vorne wie nach hinten. Es ist keine manuelle Umschaltmöglichkeit von LED-Tagfahrlicht auf Abblendlicht vorhanden.

 

Preise und Ausstattungen der Testfahrzeuge

Der Markt hat es längst bewiesen: Insbesondere der Aspekt Ausstattung und eine breite Auswahl an weiteren Zubehör- und Sonderausstattungspositionen sind ein starkes Kaufargument. BMW spielt schon seit Jahren meisterlich auf dem Optionen-Klavier, KTM zeigt eine sehr steile Lernkurve. Beide Töff sind bereits in der Grundversion gut (BMW) bzw. sogar sehr gut (KTM, z.B. mit Sitzheizungen) ausgestattet.

BMW lässt traditionell dem Kunden die Freiheit, sein Bike individuell zu konfigurieren. Dadurch können die Bayern auch Besonderheiten wie z.B. Schaltassistent, schlüsselloses Startsystem sowie sehr unterschiedliche Sitzbänke, Windschilder etc. anbieten.

Bei der KTM beschränkt sich die Wahlmöglichkeit auf Gepäcksysteme. Die folgenden Aufstellungen listen die exakte Konfiguration und das ein- und angebaute Zubehör der Testfahrzeuge auf.


BMW R 1200 GS Adventure:

* Basispreis Fr. 17?000.– 
* Comfort-Paket (Auspuff verchromt, Heizgriffe, RDC-Reifendruckkontrolle) Fr. 480.– 
* Dynamik-Paket (Fahrmodi Pro, LED-Blinker, LED-Scheinwerfer) Fr. 1120.– 
* Touring-Paket (Bordc. Pro, Dyn.-ESA, Kofferhalter, Zusatzsch., Tempomat, Navi-Vorb.) Fr. 1920.– 
* Keyless Ride Fr. 300.– 
* Schaltassistent Pro Fr. 480.– 
* Satz Alu-Koffer inkl. Schliesszylinder Fr. 1170.– 
* Innentaschen für Alu-Koffer Fr. 250.– 
* Alu-Topcase inkl. Schliesszylinder Fr. 560.– 
* Innentasche Topcase Fr. 125.– 
* Tankrucksack Fr. 280.– 
* Navigator V Fr. 895.– 

Gesamtpreis Testfahrzeug (inkl. MwSt.): Fr. 24 580.–


KTM 1290 Super Adventure:

* Basispreis Fr. 20?590.– 
* Satz Koffer inkl. Schliesszylinder Fr. 1099.– 
* Innentaschen für Koffer Fr. 122.– 
* Topcase inkl. Schliesszylinder Fr. 549.– 
* Innentasche Topcase Fr. 61.– 
* Tankrucksack Fr. 209.– 
* Haltevorrichtung Navigationsgerät Fr. 82.– 

Gesamtpreis Testfahrzeug (inkl. MwSt.): Fr. 22 712.–

 

 

 


BMW R 1200 GS
Adventure
KTM 1290 Super
Adventure
Hubraum 1170 ccm 1301 ccm
Leistung 125 PS bei
7750/min
160 PS bei
8750/min
Drehmoment 125 Nm bei
6500/min
140 Nm bei
6750/min
Gewicht 260 kg
fahrfertig
249 kg
fahrfertig
Preis ab 17 000
Franken
ab 20 590
Franken
Verkehrs-
abgabe
60 bis 340.20
Franken / Jahr
60 bis 369.90
Franken / Jahr
Tankvolumen 30 l 30 l
Schrittbogen-
mass
1950 mm 1900 mm
Sitzhöhe 890 mm 860 mm
Lenkerinnen-
breite
600 mm 570 mm
Radstand 1510 mm 1560 mm
Nachlauf 92,7 mm 120 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 ° 64 °


Messwerte:
Topspeed 213 km/h 250 km/h
Beschleunig.
0-100 km/h
3,7 s 3,4 s
Durchzug
60-100 km/h
3,7 s 3,4 s
Testverbr.
pro 100 km
6,5 l 7,1 l
Motor und Fahrwerk:
Motor Flüssigkeits-
gekühlter Viertakt-
Zweizylinder-Boxer,
DOHC, 4 Ventile/Zyl.,
Bohrung × Hub
101 × 73 mm,
Verdichtung 12,5.
Zwei Maps, Stabili-
tätskontrolle; hydr. Antihoppingkupplung,
6 Gänge, Kardan;
125 PS bei 7750/min,
125 Nm bei 6500/min
Flüssigkeits-
gekühlter Viertakt-
V2, DOHC, 4 Ventile/Zylinder, Bohrung? ×?Hub
108?×?71 mm, Verdichtung 13,1. Vier Maps, Traktions-kontrolle; hydr. Antihoppingkupplung, Doppelzündung, 6 Gänge, Kette;
160 PS bei 8750/min, 140 Nm bei 6750/min
Fahrwerk Stahlrohr-Brücken-
rahmen, Motor
mittragend; Telelever, Standrohr-Ø 37 mm,
Federweg 210 mm; Evo-Paralever mit WAD-Zentralfederbein, Vorspannung und
Zugstufe einstellbar,
Federweg 220 mm;
Bodenfreiheit 215 mm;

Doppelscheibenbremse
Ø 305 mm, Vierkolben-Radialfestsättel,
Scheibenbremse
Ø 276 mm,
Doppelkolben-
Schwimmsattel;
Teilintegral-ABS; Kreuzspeichenräder.

Bereifung 120/70-19
und 170/60-17
Chrom-Molybdän-stahl-Gitterrohr-rahmen, elektrohydr. verstellbare 48-mm-USD-Gabel, semiaktiv angest., Federweg 200 mm; Leichtmetall-schwinge, direkt angel., elektrohydr. verstellbares Federbein, semiaktiv angest., Federweg 200 mm; Bodenfreiheit 200 mm;

Doppelscheibenbremse Ø 320 mm, Vierkolben-Radialzangen, Scheibenbremse Ø 267 mm, Zweikolben-zange, Kurven-ABS; Speichenräder;

Bereifung 120/70-19 und 170/60-17
Plus-Minus:
+ Hervorragender
Allroad-Reistetöff
Begeisternder
V2-Motor
+ Handliches und
stabiles Fahrwerk
Bis auf Windschutz
langstreckentauglich
+ Sehr gute Bremsen Ergonomie
+ Fahrkomfort top Viele High-Tech-
Features
+ Hervorragende
Ergonomie
Gutes Gepäck-
system
+ Funktionale Details Kurven-Licht
+ Gepäcksystem
Mahlende Motor-
geräusche
Pendeln bei über
150 km/h, Verbrauch
Import BMW (Schweiz) AG, Industriestr. 20,
8157 Dielsdorf, www.bmw-motorrad.ch
KTM Schweiz AG, Zürcherstrasse 305, 8500 Frauenfeld, www.ktm.ch

 

Mehr Potenz auf zwei Rädern erscheint nicht vorstellbar. Mehr Potenz auf zwei Rädern erscheint nicht vorstellbar. © Ulf Böhringer / Ula Serra
BMW-Kardan-Endantrieb - beim Fahren unauffällig und wartungsfrei. BMW-Kardan-Endantrieb - beim Fahren unauffällig und wartungsfrei. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Der Ketten-Endantrieb der KTM ist hübsch, muss jedoch gewartet werden. Der Ketten-Endantrieb der KTM ist hübsch, muss jedoch gewartet werden. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Päuschen gefällig? Aufgrund ihres geringeren Verbrauchs - bei gleichem Tankvolumen - erreicht die GS eine höhere Reichweite. Päuschen gefällig? Aufgrund ihres geringeren Verbrauchs - bei gleichem Tankvolumen - erreicht die GS eine höhere Reichweite. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Der Telelever an der GS Adventure sorgt für Ruhe an der Front. Der Telelever an der GS Adventure sorgt für Ruhe an der Front. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Das Kurvenlicht der Super Adventure bewirkt bei nächtlichen Fahrten ein Sichtplus in Schräglage. Das Kurvenlicht der Super Adventure bewirkt bei nächtlichen Fahrten ein Sichtplus in Schräglage. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Die BMW-Bedienelemente sind wertig und auch sinnvoll strukturiert. Die BMW-Bedienelemente sind wertig und auch sinnvoll strukturiert. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Die KTM-Menübedienung erfordert viele Tastenbetätigungen. Die KTM-Menübedienung erfordert viele Tastenbetätigungen. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Der Schaltassistent an der R 1200 GS Adventure sorgt für zusätzlichen Fahrspass. Der Schaltassistent an der R 1200 GS Adventure sorgt für zusätzlichen Fahrspass. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Auch in Schräglage voll in die Eisen - mit der 1290 Super Adventure ist das dank Kurven-ABS möglich. Auch in Schräglage voll in die Eisen - mit der 1290 Super Adventure ist das dank Kurven-ABS möglich. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Eins-A-BMW-Koffer - höchste Touratech-Qualität. Die Gesamtbreite beträgt 101 cm. Eins-A-BMW-Koffer - höchste Touratech-Qualität. Die Gesamtbreite beträgt 101 cm. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Auch die KTM verfügt über gute Koffer - die Schlösser sind verbesserungswürdig. Die Gesamtbreite beträgt 99 cm. Auch die KTM verfügt über gute Koffer - die Schlösser sind verbesserungswürdig. Die Gesamtbreite beträgt 99 cm. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Clever, aber einen Tick verspielter sind die BMW-Instrumente. Clever, aber einen Tick verspielter sind die BMW-Instrumente. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Einwandfrei ablesbar gibt sich das KTM-Instrumentarium. Einwandfrei ablesbar gibt sich das KTM-Instrumentarium. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Stahlschutzbügel umgeben die mächtigen BMW-Zylinder. Stahlschutzbügel umgeben die mächtigen BMW-Zylinder. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Der ebenfalls geschützte KTM-V2 ist nur auf der rechten Seite halbwegs zu sehen. Der ebenfalls geschützte KTM-V2 ist nur auf der rechten Seite halbwegs zu sehen. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Effizient und mit einer Hand während der Fahrt bedienbar. Effizient und mit einer Hand während der Fahrt bedienbar. © Ulf Böhringer / Ula Serra
Auch einhändig bedienbar, während der Fahrt jedoch nicht empfehlenswert. Auch einhändig bedienbar, während der Fahrt jedoch nicht empfehlenswert. © Ulf Böhringer / Ula Serra