Idyllische Plätzchen zum Zuschauen findet man an der TT vielerorts.
Idyllische Plätzchen zum Zuschauen findet man an der TT vielerorts. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com

Nah dran

Isle of Man

Von Daniel Riesen
17.08.2016 14:22:14

Die Isle of Man ist nicht bloss die Kulisse eines der schnellsten Motorsport-Rennen überhaupt. Ferien auf der Insel in der Irischen See können absolut beschaulich sein. Die TT nimmt man aber gerne mit...

Vielen Motorradfans geht es in Bezug auf die Isle of Man ähnlich: Einige Jahre lockt die mythenumwobene Insel, denn dort findet die berühmte TT (Tourist Trophy) statt. Doch man fragt sich, ob man sich die lange Reise antun soll, denn es drohen lange Autobahnetappen, Stress im Fährhafen und am Ende zünftig Regen, schliesslich befindet man sich in... Ja, wo befindet man sich eigentlich, auf der Isle of Man (IoM)? Geografisch eindeutig in der Irischen See. Politisch: nicht in Irland, aber auch nicht in Grossbritannien. Und auch nicht in der Europäischen Union, Brexit hin oder her.

Der Sonderstatus gibt den Manxmen (Frauen mitgemeint) die Freiheit, noch etwas schräger drauf sein zu können als die Briten, die ja mitunter auch als leicht exzentrisch gelten. Oder ist es etwa kein Zeichen hartnäckigen Eigensinns, auf den Rest der Welt zu pfeifen und auf Geschwindigkeitsbeschränkungen ausserorts zu verzichten? Wohlgemerkt nicht während der Rennen auf abgesperrter Strecke, sondern jahrein, jahraus. Sie drucken sogar ihre eigenen Pfund-Banknoten, die auch in England manchmal akzeptiert werden, wenn auch meist mit hochgezogenen Augenbrauen quittiert.

Hat man die Reise dann doch mal gewagt, ist man schnell "angefixt". In meinem Fall genügten drei Tage im April. Keine Rennen, nur Besichtigung einiger der berühmten Passagen, dazu einige Gespräche mit Rennfahrern. Die Rückkehr ist fast unvermeidlich, jetzt mit dem eigenen Töff. Man schaut sich die Rennen an. Und, weil Zeit bleibt, auch viel anderes. Schnell ist einem das 572 km² kleine Eiland vertraut. Man hat noch nicht viel Ahnung und doch schon viel zu erzählen.

Einspurfahrzeuge sind perfekt hier, denn ausser ein paar wenigen Strecken gondelt man hier über schmale Strässchen und legt beim Kreuzen selbst auf dem Töff die Ohren an. Auf dem Strässchen hinaus zum Sound, der Bucht am südwestlichsten Zipfel von Man gegenüber dem Inselchen Calf of Man, kann man die nicht vorhandenen Tempolimits vergessen: Wer hier 100 km/h schafft, sollte sich für die TT anmelden. Denn die Strassen sind nicht nur eng, sondern auch bucklig und zur Seite für gute Drainage stark abfallend – wie viele Abschnitte der TT-Strecke auch.

Ist ein friedliches Plätzchen, der Sound: Akurat gestutzter Rasen, viele Ruhebänke, Ausrichtung Meer. Man holt sich im Sound Café eine Tüte Pommes frites – höhere kulinarische Kunst darf man hier nicht erwarten – und wartet der Fische, die da kommen. Echt, grosse Fische, denn tatsächlich sieht man hier mit Glück nicht nur Wale oder Delphine, sondern auch Basking Sharks. Der Riesenhai gilt mit bis zu 10 m Länge als zweitgrösster Fisch der Welt. Ich habe natürlich keinen Hai gesehen und auch keinen fröhlich quietschenden Delphin; falsche Saison oder fehlende Geduld.

Die meisten IoM-Besucher landen in Douglas, und viele bleiben auch ein Weilchen dort. Die Hauptstadt zählt viele kleine Hotels an der Seafront. Damit geniesst man die Idylle des Meerblicks, hat den Jahrmarkttrubel am unteren Teil der Promenade in Hörweite und auch die Glencrutchery Road ist nicht fern. Glencru... wenn Sie jetzt fragen, was das für eine Strasse sei, haben Sie sich eben als Man-Greenhorn enttarnt.

Macht nichts, es ist die lange Gerade, die während der zwei TT-Wochen (und der Classic-TT Ende August) als Start- und Zielanlage dient. Vom Hotel am Meer kann man in einer Viertelstunde hinauf marschieren. Zum Beispiel die kleine Switzerland Road hoch. Wie die Strasse zu ihrem Namen kam, ist mir nicht bekannt, aber auffällig ist in diesen Quartieren der Eindruck dezenten Reichtums im Stil schweizerischer Villengegenden; wohl nicht zufällig, schliesslich gilt die Insel als interessante Adresse für Steueroptimierer.

Was nicht heisst, dass auch der Staat im Geld schwimmt. Kürzlich haben sie das eindrückliche Queens Pier in Ramsey vor dem Kollaps bewahrt, doch fehlte das Geld, die weit ins Meer ragende Installation auch wieder begehbar zu machen.  Solche Entscheide hat der Tynwald zu fällen, das älteste durchgehend tagende Parlament der Welt. Ein kleiner Rundgang durch das kleine, getäferte und in dunklem Holz möblierte Parlamentsgebäude lohnt sich. Seit 979 wird hier Demokratie praktiziert. Da erschauert man selbst als Demokratie-Routinier aus der Schweiz vor Demut.

Am Nordende der Douglas Promenade prangt am Hügel in grossen Lettern "Electric Railway". Dort kauft man sich für zwölf Pfund ein Billet nach Ramsey und zurück und ist... für eine ganze Weile stark entschleunigt unterwegs. Wenn man geschickt ist, sichert man sich einen Fensterplatz auf der Meerseite oder einen im offenen Wagen. Unterwegs nach Laxey hat man tolle Aussicht auf die felsige Küste – Strandabschnitte finden sich eher auf der Westseite der Insel.

Die Wagen der Eisenbahn stammen teils noch aus der Gründerzeit Ende des 19. Jahrhunderts. Der Speed ist entsprechend: Jedes Trämli fährt schneller. Im Antrieb rattert es, durch Kurven quietscht sich das Tram mit nochmals reduzierter Geschwindigkeit. Genau der richtige Rhythmus für Touristen. Eine zweite elektrifizierte Strecke führt an die Westküste nach Peel, die "Isle of Man Steam Railway" dampft über Castletown in den Südwesten nach Port Erin. Mit den historischen Bähnli huldigt diese dem Speed verfallene Insel auf paradoxe Weise der Langsamkeit.

Mit dem Trämli an die TT-Strecke

Mitte der Strecke nach Ramsey, in Laxey, leeren sich die Wagons. Reisende wechseln hier auf die Railway hinauf auf den Snaefell Mountain. Wenn die Strecke für die TT gesperrt bleibt, ist beim Bungalow Endstation, eine ideale Stelle, um das Rennen zu verfolgen. Die andern wandern ein paar Minuten zum Laxey Wheel. Das riesige rote Wasserrad (Durchmesser rund 22 m), mit dem einst Bergwerksschächte ausgepumpt wurden, ist das beliebteste Postkartensujet der Insel. Weiter zuckelt man zwischen den auf allen britischen Inseln verbreiteten Hecken. Sie parzellieren die satten, im regelmässigen Regen prächtig gedeihenden Weiden, auf denen unzählige Schafe und vereinzelt auch Kühe weiden. Viele von ihnen geniessen dabei das Privileg unverbauter Meersicht.

In Ramsey hats einige der engeren Kurven des TT-Kurses, unten im Städtchen, oder zehn Gehminuten hinauf in der Ramsey Hairpin. Wen nicht die Töffstiefel lähmen, kann den Anstieg auf einem der zahlreichen Insel-Wanderwege zwischen gelb blühenden Ginsterbüschen hinauf zum Gooseneck in Angriff nehmen. Bald spüren die Waden, warum das hier die Mountain Section genannt wird. Der höchste "mountain" der Insel liegt zwar nur 621 m ü.M. Doch das reicht, um oft im Nebel zu stecken, was den Rennbetrieb unterbindet. Denn erst wenn die Helikopter fliegen können, geben die Marshalls die Strecke frei.

Es gibt Bahnen, Busse und Taxis für die Fahrt  über die Insel, doch der Töff bietet die maximale Freiheit. Die ist besonders während der Trainings und Rennen wertvoll, bedarf aber etwas der Planung. Denn eines muss bei der Insel-Mobilität dringend beachtet werden: die Sperrung der TT-Strecke. Sie erfolgt einige Zeit vor Rennbeginn, früher am Berg – für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass es dort noch einen gecrashten Hobbyracer zu bergen gilt – später auf der übrigen Strecke. Ab da gilt: Entweder man befindet sich innerhalb oder ausserhalb der 60-km-Runde.

Das ist entscheidend, wenn man mehrere Punkte ansteuern will. Da gibts einige nette Möglichkeiten innerhalb des Kreises. So habe ich gemeinsam mit einem Kollegen die Hälfte der Senior TT 2014 in der Sonne beim Ginger Hall Hotel in der Sonne gelegen, und bin erst dann durchs Sulby Glen hinauf zum Bungalow gefahren, wo wir Reisegefährten trafen, die dort oben schon seit Stunden im Wind fröstelten. Oder als anderes Beispiel: eine Stunde des Trainings in der Hecke an der schnellen Links von Cronk-ny-mona liegen, dann schnell das Bike satteln und über die A22 und A23 ins Pub von Crosby zischen. Dort könnte man den Fahrern ein Bierchen reichen, so nah flitzen sie vorbei, wenn sie das nicht bei ausdrehendem sechsten Gang täten.

Es ist des Wahnsinns

Interessant ist das unterschiedliche Verhalten der Zaungäste: TT-Senioren zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Miene verziehen, wenn ein Töff mit Lichtgeschwindigkeit schier über ihre Füsse fährt. Derweil outen sich Neulinge durch ungläubiges Kopfschütteln, bei weiblichen Rookies oft begleitet von einem leicht hysterischen Lachen. Angesichts des Wahnsinns vor ihren Augen eigentlich die einzig angemessene Reaktion.

Man gewöhnt sich bekanntlich an beinahe alles. Doch genau diese Mischung aus Bewunderung und Entsetzen macht die Faszination der Strassenrennen aus, und das sollte man sich unbedingt bewahren, wie oft man auch Anfang Juni auf die Isle of Man pilgert.

Wer die Insel übers Wasser verlässt, tut dies mit einer Fähre der Steam Packet Company. An der Schiffswand prangt das Wappen der Insel, das Triskel. Die drei Beine teilt sich die IoM unter anderem mit Sizilien, sie könnten in ihrer Symbolik aber für die Isle of Man und ihr berühmtestes Ereignis, die TT, nicht besser passen: nicht umfallen!

Das Paradies für Zuschauer: nah ran wie nirgends sonst, oft kostenlos und ganz viel Auswahl!

Der gut 60 km lange "Mountain Course" rund um die Insel ist für Zuschauer und Fans gerade wegen ihrer Länge ein Paradies: So viele geniale Ecken stehen zur Auswahl! Für markante Stellen wie Start/Ziel, Ballacrye oder Creg-ny-Baa kann man Tickets kaufen. Beim Schweizer Man-Spezialist MotoTours bucht man solche Tickets für Kunden gern, empfiehlt aber vor allem das Do-it-yourself-Prinzip: Auch wenn aus Sicherheitsgründen deutlich mehr Stellen als früher gesichert oder gar als Tabuzonen ausgeschieden sind, kann man aus unzähligen famosen Beobachtungspunkten wählen.

Das Plätzchen ganz nah an den Fahrern ist in vielen Fällen gratis. Meist wird man sich beim Verpflegungsstand des Grundbesitzers dann sowieso verpflegen und auf diesem Weg seinen Obolus entrichten. Macht Sinn, schliesslich wird man meist längere Zeit an einer Position verbringen.

Abgesehen von privaten VIP-Zonen gilt für die besten Plätze eine einfache Grundregel: "dr Ender isch dr Gschwinder." Also frühzeitig losfahren und, mit aller Zurückhaltung und Klarheit, das Territorium markieren. Wo man hin soll? Hier zehn Vorschläge von MCN (Motorcyle News): 1. Conker Trees, Lezayre 2. Bray Hill  3. Gorse Lea 4. Cronk-y-Voddy 5. Railway Hotel, Union Mills 6. Ginger Hall Hotel 7. Kate's Cottage 8. Quarry Bends 9. Gooseneck 10. Barregarrow. 


Suter Racing: Die Insel atmet mit Begeisterung wieder einmal Zweitakt-Geruch ein

Nur selten konnten sich Roland Häggi, Crewchief Didier Langouet und Pilot Ian Lougher (s. Bilder rechts) unbeobachtet über die MMX 500 von Suter Racing Technology (SRT) beugen. Der Start des neuen Rennerchens (130 kg leicht, wenngleich 185 PS stark...) wurde auf der Insel als Comeback des Zweitakers gefeiert und stiess auf grosses Interesse und viel Sympathie. Für SRT-Chef Eskil Suter dient die TT zugleich als Testcenter wie auch als Präsentierteller. Immerhin will man 99 Bikes im Renntrimm verkaufen und einen strassenlegalen Ableger entwickeln. Der müsse nicht unbedingt ein V4 sein, erwähnte Suter im TT-Paddock beinähe beiläufig. "Man könnte auch einen Dreizylinder bauen oder einen V6, einfach speziell muss er sein..."

Wie erwartet gabs Abstimmungsprobleme mit der Einspritzung, Rundenschnitte von über 121 mph deuteten aber das Potenzial der MMX 500 an. Sie wird, so der Plan, 2017 und 18 erneut am Start stehen.

 

Die Helden der TT 2016 sind: Dreifachsieger "Hutchy", Rekordmann Dunlop, aber auch Horst Saiger (s. Bilder rechts)

Immer schneller, dieses Motto prägt die Entwicklung der TT seit der Premiere anno 1906. Seit 1920 wird auf dem "Mountain Course" in der heutigen Länge von 37,7 Meilen gefahren, ab 1925 war die gesamte Strecke asphaltiert. Insofern sind die Zeiten ab dann vergleichbar, auch wenn sich die Beschaffenheit von Jahr zu Jahr etwas ändert, weil Reparaturen an den Strassen vorgenommen werden – und das Tiefbauamt dabei jeweils auch an die Motorradfahrer denkt.

Das Mass aller Dinge – neben den Siegen – ist der Rundenrekord, der Anschaulichkeit halber im Durchschnittstempo angegeben. 1931 stieg dieser Wert erstmals auf über 80 Meilen pro Stunde (mph), 1957 auf über 100 mph. Inzwischen wird die Luft für weitere Verbesserungen zunehmend dünner, doch in den letzten zwei Jahren gings wieder zügig vorwärts: Altstar John McGuinness verschob diese Latte 2015 um eine halbe Meile auf 132,7 mph. Im Super­bikerennen 2016 verschob Michael Dunlop diese Marke auf 133,4 mph, um in der Senior TT, dem grossen Finale der Rennwoche, auf 134,962 mph nachzulegen. Damit wären wir bei einem Schnitt von gut 217 km/h angelangt, inklusive Spitzkehren in Ramsey und Douglas...

2016 standen die fünf Hauptrennen der TT (Superbike- und Senior TT mit den getunten Superbikes, eins mit den seriennahen 1000er Superstocks und zwei mit den getunten 600er Supersportlern) im Zeichen des Duells von Michael Dunlop und Ian Hutchinson, genannt Hutchy. Dunlop holte nebst den Rundenrekorden zwei Siege mit den Superbikes, den Rest gewann Hutchy. Dunlop hatte zweimal Pech: Einmal brach der Schalthebel, einmal wurde er disqualifiziert. Genial schlug sich der schon fast eingeschweizerte Österreicher Horst Saiger. Als Schnellster vom "Kontinent" holte er zwei 15. Plätze und eine neue schnellste Runde von über 127 mph.

 

Überall zu sehen: die Monster-Kralle

An jeder Ecke. Während des zweiwöchigen Racing-Events auf der Insel gönnt sich der Süssgetränke-Konzern Monster Energy einen Auftritt, der seinem Namen gerecht wird. Man kann sich drehen und wenden, wohin man will, das Logo ist omnipräsent, an Wänden, auf Fahnen und Bannern rund um den Mountain Course, auf Leibchen und auf Helmen. Monster Energy ist Hauptsponsor des Anlasses, unterstützt aber auch Fahrer, so die Stars McGuinness (der, der den Monster-Helm küsst), Dunlop und Hutchinson.

Wie ihr österreichischer Konkurrent Red Bull setzen die Amerikaner für ihre Kommunikation stark auf Action- und Trendsportarten und ersetzen damit teilweise die Millionen, die einst aus der Tabak- und Alkoholwerbung in den Motorsport flossen.

Das Engagement auf der Isle of Man sei gross, räumt Marketing Manager James Dalziel ein, es rechtfertige sich aber durch die globale Ausstrahlung und den Mythos, der den Anlass so glaubwürdig mache.  DR

 

Reiseinfos Isle of Man – nicht nur die TT


Lage/Anreise: Die Isle of Man (IoM), in der Irischen See zwischen Irland und England,  liegt etwas abgelegen. Am schnellsten gehts per Flugzeug, meist mit Umsteigen auf einem englischen Flughafen. Für die Anreise mit dem Töff sollte man sich Zeit nehmen, dann kann man die Gegend geniessen, statt nur Autobahn schnüren. Und dann brauchts zwei Fahrten mit der Fähre.

Buchungen: In Sachen Reiseplanung gilt: Nach der TT ist vor der TT. Erst im Frühling für den Sommer zu buchen,  klappt in den seltensten Fällen. Das liegt an der Abgelegenheit des Eilands. Alle wichtigen Faktoren sind knapp: Plätze in Fähre oder Flugzeug sowie Unterkünfte (ausser vielleicht auf Campingplätzen). Laut MotoTours, Spezialist für die IoM, sollte man ab September Transport und Unterkunft fürs folgende Jahr buchen können. Hotelzimmer sind rar, viele Übernachtungen bieten die spezialisierten Veranstalter deshalb in den Häusern der Insulaner (Homestay), die für die zwei heissen Wochen zu Verwandten ziehen oder gleich Inselflucht begehen. Flexible Packages aller Art bietet mototours.ch.

Alternativen zur TT: Anfang Juli findet auf der IoM das "Southern 100" statt. MotoTours hat dazu eine lässige zweiwöchige Tour mit touristischer Rückkehr durch Wales im Programm. Im August gehts dann wieder auf den "Mountain Course", anlässlich der Classic-TT für historische Rennmotorräder. Ende August folgt der Ulster GP in Nordirland, ein Rennen mit Massenstart und noch schnelleren Durchschnittstempi als an der TT.

Verkehr: Es herrscht Linksverkehr. Die "Rennstrecke", genannt "Mountain Course", besteht aus normalen Landstrassen, Hauptverbindungen um die Insel. Zwischen den Trainings und Rennen ist die Strecke für alle befahrbar – über den Snaefell Mountain indes nur in eine Richtung, von Ramsey nach Douglas. Wilde Töffgeschwader machen die Fahrt zum heissen Tanz – vom "Mad Sunday" zwischen Trainings- und Rennwoche ganz zu schweigen.

 

Ganz nah dran am Geschehen. Ganz nah dran am Geschehen. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Viele Wanderwege durchziehen die Insel. Viele Wanderwege durchziehen die Insel. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Der Eiffelturm der Insel - das Wasserrad in Laxey. Der Eiffelturm der Insel - das Wasserrad in Laxey. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Die Isle of Man kann auch ganz beschaulich sein. Die Isle of Man kann auch ganz beschaulich sein. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
An den meisten Orten schaut man kostenlos. An den meisten Orten schaut man kostenlos. © Nah dran
Kurvig, holprig und eng sind die Strassen auch abseits des Rennkurses. Kurvig, holprig und eng sind die Strassen auch abseits des Rennkurses. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Peel im Westen der Insel. Peel im Westen der Insel. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Peel im Westen der Insel. Peel im Westen der Insel. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Manx Cat. Greenhorns redete man ein, ihnen würden die Schwänze von Töfffahrern abgefahren. Manx Cat. Greenhorns redete man ein, ihnen würden die Schwänze von Töfffahrern abgefahren. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Mäuerchen müssen einfach sein. Mäuerchen müssen einfach sein. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Eine grüne Insel, parzelliert durch dichte Hecken. Eine grüne Insel, parzelliert durch dichte Hecken. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
An der Seafront von Douglas. An der Seafront von Douglas. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Das Score Board bei Start/Ziel an der Glencrutchery Road funktioniert übrigens wie seit Anbeginn der Zeiten: Mit schnellem Pinsel werden die Runden- und Durchschnittszeiten auf schwarze Plättchen gemalt, die von Mitgliedern der lokalen Pfadi in Windeseile hochgehängt werden. Bis 2015 agierten die Buben dabei weitgehend ungeschützt an der ultraschnellen Geraden, doch dann wurde eine solider Drahtzaun installiert. Das Score Board bei Start/Ziel an der Glencrutchery Road funktioniert übrigens wie seit Anbeginn der Zeiten: Mit schnellem Pinsel werden die Runden- und Durchschnittszeiten auf schwarze Plättchen gemalt, die von Mitgliedern der lokalen Pfadi in Windeseile hochgehängt werden. Bis 2015 agierten die Buben dabei weitgehend ungeschützt an der ultraschnellen Geraden, doch dann wurde eine solider Drahtzaun installiert. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Roland Häggi, Crewchief Didier Langouet und Pilot Ian Lougher von Suter Racing Technology SRT (von Links). Roland Häggi, Crewchief Didier Langouet und Pilot Ian Lougher von Suter Racing Technology SRT (von Links). © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Die MMX 500 von Suter Racing Technology SRT. Die MMX 500 von Suter Racing Technology SRT. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
An der Seafront von Douglas. An der Seafront von Douglas. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Mediterrane Stimmung am Hafen von Douglas. Das Insel-Klima in der doch so rauen Irischen See ist mild, es gedeihen auch Palmen. Mediterrane Stimmung am Hafen von Douglas. Das Insel-Klima in der doch so rauen Irischen See ist mild, es gedeihen auch Palmen. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Ian Hutchinson. Ian Hutchinson. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Michael Dunlop. Michael Dunlop. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
Horst Saiger. Horst Saiger. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com
John McGuinness küsst die Monster-Kralle. John McGuinness küsst die Monster-Kralle. © Daniel Riesen / SRT / iomtt.com