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MV Agusta F3

Von David Basler
02.11.2010 14:06:20

Klein, leicht, kompakt und angeblich saustark. Das ist die mit Spannung erwartete Dreizylinder-Supersportmaschine von MV Agusta.

Genaue Gewichts und Leistungsangaben wurden noch nicht kommuniziert. Man darf aber gespannt sein, denn MV behauptet, der Dreizylinder mit 675 ccm Hubraum sei der stärkste in seiner Kategorie. Technisch äusserst interessant ist die gegenläufig rotierende Kurbelwelle, wie sie auch in Rossis M1 zum Einsatz kommt: In Rotation wirkt sie dem gyroskopischen Effekt der Räder entgegen, womit sich das Bike bei höheren Drehzahlen leichter einlenken lässt. Gleichzeitig nimmt beim Beschleunigen die Neigung zu Wheelies ab. Elektronik „en masse“ ist mit an Bord: Ride-by-wire, drei Leistungsmodi und eine Traktionskontrolle. Die Marzocchi-Gabel ist ebenso voll einstellbar wie das Sachs-Federbein hinten. Der Rahmen ist jenem der F4 sehr ähnlich, und auch optisch wie farblich ist die wunderschön gezeichnete F3 sofort als kleine Schwester der F4 erkennbar. Weil der weltweit bekannte und geliebte vierfache Underseat-Dämpfer der F4 fehlt, musste ein würdiges Pendant her. Wenn sie nun noch so klingt wie sie aussieht, hat sich die Mühe der MV-Entwickler gelohnt. Ein Kunstwerk, diese Auspuffanlage.